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Brexit und die Folgen im Zahlungsverkehr

Mit 01. Februar 2020 hat Großbritannien (GB) die EU verlassen. Für die EUR-Transaktionen von und nach Großbritannien gelten jedoch, zumindest in der Übergangsphase bis 31.12.2020, weiterhin die SEPA Regeln und Vorschriften.

Offizielle Stellungnahme des European Payment Council: https://www.europeanpaymentscouncil.eu/news-insights/news/epcs-follow-brexit-after-ratification-withdrawal-agreement

EBICS 3.0 eine Lösung für ganz Europa?

Viele Banken haben das 3.0-fähige Release der Bankensoftware bereits in der Produktionsumgebung, jedoch ist EBICS 3.0 (H005) noch deaktiviert. Der Hintergrund dafür ist die Kompatibilität der unterschiedlichen Versionen innerhalb eines Kundenvertrags, das macht sich vor allem im Prozess der verteilten elektronischen Unterschrift (VEU) bemerkbar.

EBICS 3.0 (H005) ist in aller Munde!

EBICS 3.0 ist mit 27. November 2019 gültig und mit 27. November 2021 verpflichtend von den Banken anzubieten. Ziel ist es mit dem universellen Standard von EBICS 3.0 eine Lösung für ganz Europa zu schaffen. Unser Team von PAYMENTS.CC hat sich mit der neuen EBICS-Version auseinander gesetzt und die neuen Funktionalitäten im Interface EBICS ergänzt:

EBICS 3.0 als Versionauswahl bei der Bankenkonfiguration
Auswahl der EBICS-Version im Interface EBICS von PAYMENTS.CC

Was ist neu?

Mit H005 werden die bankfachlichen Auftragsarten (z.B.: CCT, CDD) durch sogenannte Business Transaction Formats (BTFs) ersetzt. Bei BTFs wird zwischen BTU für Upload und BTD für Download Requests unterschieden. BTFs erlauben die Angaben der folgenden Werte:

  • ServiceName – vergleichbar mit der Auftragsart von EBICS 2.5 (SCT)
  • MsgName – Beschreibt das verwendet Format (pain.001)
  • ServiceOption – Zusatzfunktionen wie Eilzahlung werden damit definiert (URG)
  • ServiceScope – Der Gültigkeitsbereich welcher länderspezifisch definiert werden kann (DE)
  • Container – Eigenschaften der übermittelten Nachricht (ZIP)
EBICS 3.0 Auftragsarten (BTFs)
EBICS 3.0 BTF-Customizing im Interface EBICS von PAYMENTS.CC

und macht es Clientseitig möglich einen Einfluss auf die Verarbeitung am Bankrechner zu nehmen. Verpflichtend bei BTUs sind die Werte ServiceName und MsgName.

Die zweite große Änderung betrifft die elektronischen Schlüssel. Diese müssen künftig als x.509-Zertifikat übertragen werden, wobei sich die Mindestlänge der verschiedenen Schlüsselarten auf 2048 Bit vergrößert hat. Eine weitere nützliche Erweiterung ist die Möglichkeit zur Übermittelung zusätzlicher Auftragsinformationen (z.B.: Dateiname des Dokuments) und dadurch auch die Möglichkeit EBICS als sicheres Kommunikationsmittel zum Austausch von Dokumenten zwischen Kunde und Bank unter Verwendung von definierten BTFs zu verwenden.

Neben der Spezifikation stehen auf www.ebics.de der Anhang 1 (Return-Codes) sowie zwei neue Dokumente für TLS (Transport-Layer-Security) und BTFs (External-Code-List) zum Download bereit.

PAYMENTSCC @ Internationale SAP Konferenz für Treasury Management 2019

Vom 3. – 5. Juli 2019 fand in Amsterdam die diesjährige „International SAP Conference for Treasury Management“ unter dem Motto „Intelligent Treasury for a Connected World“ statt.

PAYMENTSCC war erstmalig als Goldsponsor und einem Stand, gemeinsam mit unseren Partnern der AICON Solutions GmbH und der SUPORTIS AG, vertreten.

PAYMENTS.CC & Partner @Treasury Konferenz Amsterdam 2019

Unser Experte, Steffen Karsch, hat in einem Kundenvortrag über die ersten Erfahrungen zum Thema SAP Multi-Bank Connectivity bei der Wacker Chemie AG berichtet.

PAYMENTSCC - Steffen Karsch spricht zum Thema "SAP Multi-Bank Connectivity – Wacker’s Journey to Infinity and Beyond"

Wir bedanken uns bei allen Besuchern und freuen uns auf nächstes Jahr!